so mal als einwurf von mir...
bei den OKs haben wir früher einfach das keeprohr eingeschnitten wenn der mast nicht richtig biegen wollte. so ließ sich die biegung besser kontrollieren. ich weiß ja nun nicht wie dein mast aufgebaut ist aber wenn dein keeprohr aufgesetzt ist, dann geht das. da wo es zu steif ist sägst du dann das keeprohr ein. so kriegt man ne gute kontrolle über die mastbiegung auch in einzelstellen.
wie ist denn dein mast aufgebaut? vielleicht kann ich da ein wenig tips geben weil mir die materie nicht unbedingt unvertraut ist.
man könnte das keeprohr in regelmäßigen abständen bzw. da wo du mehr biegung brauchst auch in geringeren abständen quer einsägen bzw. durchsägen. allerdings wird dann die kraft vermutlich immer noch von deiner mastummantelung gehalten wenn die nicht flexibel ist. kohle oder glas macht da keinen unterschied weil es eh durch das harz gleich druckfest wird und zug hast du ja nicht. also bräuchte das ganze vermutlich mehr vorbiegung wenn es sich nicht biegen läßt oder aber du schneidest die mastumhüllung mit durch, was ja vermutlich nicht unbedingt in frage kommt. (bei den OKs war die schiene aufgesetzt da ging es leichter.)
wenn man den mast weiter vorbiegt dann kann man ja ohne probleme im topbereich (und da eghts ja meistens drum) die biegung etwas wieder rausprügeln indem man wie bei den echten ACC Diamonds verwendet. da die spannung komplett im mast bleibt und nicht auf den rumpf geht sollte das kein problem sein. mit wantenspannern und leicht ausgestellten diamonds kriegt man mit sicherheit ordentlich zug um die biegung etwas zu nehmen. kommt halt auf den hebel an.
was wäre denn mit einem plastikschlauch als keep? so ein dünnes rohr wie es bei der mm dabei ist? hauptpunkt ist die druckstailität des keeprohres und der ummantelung.
Moin Zusammen, ich bin der neue ich komm jetzt öfter *g*
also, ich hab seid einigen Wochen regen E-Mailkontakt mit Christian und hab mich bereit erklärt, ihm das Alinghi-Design so umzuwandeln, das man die ganze Geschichte mit nem Folienplotter ausschneiden kann. Im Gegenzug bekomme ich dafür einen Rumpf mit Deck.
Zum Mast:
Bekommt man nicht mehr Flexibilität in den Mast wenn man ein dünneres Hauptrohr verwenden würde?
Oder was wäre, wenn das Hauptrohr hinten über die ganze Länge eingeschlitzt würde?
Man könnte den Mast doch auch im Sandwichverfahren herstellen--> damit meine ich das man auf das Hauptrohr verzichtet und den Gundkörper aus Holz erstellt. Vieleicht Esche. Und dann wird das ganze mit CFK ummantelt. Die Keep ist mittels Hohlkehle im Kern vorbereitet und die Nut kann nach dem Laminieren einschneiden und fertig.
Vorteil währe, dass man ohne großen Aufwand einen verjüngten Mast bekommt. Gewichtstechnisch allerdings nicht so optimal.
Beim Eissegeln und im Bootsbau werden die Masten teilweise auch so hergestellt. Die Entfernen nach dem Laminieren den Kern allerdings wieder. Bei den Größenordnungen über die wir hier sprechen ist es vermutlich recht aufwendig eine passende Form herzustellen.
In einem Buch von F.K.Ries wird von ihm beschrieben, wie er Keepmasten wiederum anders herstellt. Er verwendet kein Keeprohr sondern kleine CFK Winkel die hinter das Hauptrohr geklebt werden. Vieleicht ist das ja auch eine Möglichkeit.
Soweit erstmal von mir
Warum denn ein Kohlefaserschlauch?
Warum denn nicht normales Gewebe? Hinten ist bei der Keep eh ein Trennungsschnitt. Es gibt doch CFK Material auf der Rolle vieleicht 10 cm breit damit müste man den Mast auch Laminieren können oder ist das ein ein unnötiger Mehraufwand?
Oder tatsächlich den Mast ohne Rohr sondern mit Eschekern. Im Bogenbau ist das ein sehr beliebtes Material. Flexibel aber trotzdem Steif.
Ist halt die Frage wieviel Mehrgewicht das auf die Waage bringt und ob das tragbar ist.
Ich will da ja auch nicht an Dieters Methode rütteln. Dafür ist das was ich über Mastenfertigung weis auch nur gefährliches Halbwissen.
Waren halt so nen paar Gedanken

Sagmal Dieter,
besteht die Möglichkeit das du mir auch einen Mast baust? Hat natürlich Zeit!
Aber wäre echt Klasse.
Schönes Restwochenende euch allen
Natürlich hab ich den

Kristian
Das könnte natürlich problematisch werden. Aber glaubst du das es da soviele verschiedene Möglichkeiten gibt in punkto Mastausführung?
Das Grundprinzip steht ja. Das einzige was jetzt noch behoben werden muss ist die Steifigkeit. Oder man fängt nochmal am Anfang an und ändert das Bauprinzip. Aber das ist ein Schritt den man erst dann gehen muss, wenn die Änderungen nicht funktionieren.
Vieleicht reicht ja schon eine kleinere Dimensionierung des Rohrdurchmessers aus.
Aber wie gesagt, das was ich über Mastbau weis ist gefähliches Halbwissen.
Mit den Segeln beschäftigt sich Christian schon ne Weile wie ich mitbekommen hab und als Material, das von der Optik und von den Eigenschaften her stimmt zeichnet sich Mylar wohl als geeignetes Material ab.
Also da kann es doch wohl nicht soviele Möglichkeiten geben wie bei der Ausführung des Mastes oder?
Moin,
meiner auch nicht!
auch wenn der Ebay name solches vermuten lassen könnte!
gruß
Kristian